Pups / Pups - Kein Kinderspiel / USA 1999

 

 

Regie: Ash

Buch: Ash

 

Darsteller:

 

 

Mischa Barton

Rocky

Cameron Van Hoy

Stevie

Burt Reynolds

Daniel Bender

Adam Farrar

Rollstuhlfahrer

David Alan Graf

Bank Manager

Kurt Loder

Kurt Loder

James Gordon

J.P. / TV Pfarrer

Darling Narita

Joy

Ed Metzger

Mr. Edwards

Suzie Gordon

Rio

Jonathan Coogan

Bank Security

Uri Ryder

Pizzaman

 

 

 

 

Genre:

Drama

Laufzeit:

103 Minuten

Sprache:

Englisch

Budget:

-

Drehzeit:

-

Drehort:

Chatsworth, Los Angeles, Kalifornien, USA

Altersfreigabe:

Freigegeben ab 16 Jahren

Premiere:

18. April 1999 (Los Angeles Independent Film Festival, USA)

Deutscher Release:

-

Firmen / Studios:

Allied Entertainment Group Inc., Eagle Eye Films Inc., Fire Heart Films Inc.

Offizielle Webseite:

www.pupsthemovie.com

IMDb Webseite:

www.imdb.com/title/tt0185101/

DVD-Release:

23. Juli 2002 (USA) / 17. Februar 2005 (Deutschland)

 

Kurzinhalt:

Beim Stöbern in Mamas Schlafzimmer findet der 13jährige Stevie nicht nur Pornos, sondern zu seiner Überraschung auch einen echten Revolver. Auf dem Weg zur Schule beschließt Stevie kurzerhand, überwältigt von dem Gefühl der Macht, mit seiner gleichaltrigen Freundin Rocky eine Bank zu überfallen. Doch schnell ist die Bank umstellt, ein Wachmann wird angeschossen und die Teenager müssen in Verhandlung treten mit einem FBI-Agenten. Als sämtliche Fernsehsender von den jungen Gangstern zu berichten beginnen, entdecken die Kids die Macht der Medien. Sie sind nun Stars. Sie können Befehle geben. So lässt Stevie dann auch einen MTV-Reporter kommen, um ein Interview mit ihm und Rocky zu drehen. Aber dass die beiden im Grunde keinen Plan haben, wird immer offensichtlicher und macht ihre Lage zunehmend aussichtslos.

Hintergrundinfos:

Der ruppige und raue Stil der Inszenierung dieses US-amerikanischen Independent-Films passt ganz gut zu der Geschichte und hebt sich angenehm ab von durchgestylter und oft allzu glatter Hollywood-Ware. Er wirkt dadurch wilder, authentischer und erinnert in manchen Momenten an die Filme Larry Clarks („Kids“). Regisseur Ash stellt einen orientierungslosen Teenager in den Mittelpunkt, dem der Griff zur Waffe erstmals richtige Anerkennung verschafft. Mit seiner Unbedarftheit hält er der Gesellschaft in vielen Szenen einen zynischen Spiegel vor und deckt deren Schwachpunkte auf. Doch genau darin übertreibt der Film: Stevie wird zum Vertreter des gesellschaftlichen moralischen Gewissens: er leidet an der schlechten Luft Kaliforniens, am Kapitalismus und an der Vernachlässigung durch seine Mutter. Auch wirkt die Dramaturgie zuweilen überkonstruiert, zum Beispiel als Rocky ausgerechnet während des Überfalls ihre ersten Tage bekommt. So fehlt es „Pups“ insgesamt keineswegs an einer Aussage. Doch kompromissloser und / oder zynischer – und auch überzeugender – sind letztlich die Filme Clarks.