Pulse / Octane - Grausamer Verdacht / USA 2003

 

 

Regie: Marcus Adams

Buch: Stephen Volk

 

 

Darsteller:

 

 

Madeleine Stowe

Senga Wilson

Norman Reedus

Recovery Man

Bijou Phillips

Backpacker

Mischa Barton

Natasha 'Nat' Wilson

Jonathan Rhys-Meyers

Der Vater

Leo Gregory

Anhalter

Gary Parker

Urlauber

Amber Batty

Urlauberin

Jenny Jules

Highway Patrol Sergeant

Patrick O'Kane

Trucker

Martin McDougall

Motivator

Samuel Fröler

Marek

Nigel Whitmey

Ned Stephens

 

 

Genre:

Horror / Thriller

Laufzeit:

91 Minuten

Sprache:

Englisch

Budget:

11.500.000 US-Dollar

Drehzeit:

03. Juni 2002 - ??

Drehort:

Luxemburg

Altersfreigabe:

Freigegeben ab 16 Jahren

Premiere:

16. Mai 2003 (Cannes Film Festival, Frankreich)

Deutscher Release:

23. Juli 2004 (Fantasy Film Festival, München)

Firmen / Studios:

Delux Productions, Four Horsemen Films, Random Harvest Pictures, Buena Vista Pictures

Offizielle Webseite:

-

IMDb Webseite:

www.imdb.com/title/tt0323465/

DVD-Release:

20. Juli 2004 (USA) / 23. September 2004 (Deutschland)

 

Kurzinhalt:

Senga Wilson, eine alleinerziehende Mutter, gerät in einen Strudel traumatischer Erlebnisse, als ihre rebellische Tochter Nat mit einer Tramperin durchbrennt: Nats neue Freunde sind fanatische Anhänger einer Sekte, die sie unter ihre vollständige Kontrolle bringen wollen...

Hintergrundinfos:

"Octane" beginnt spannend und ist verwirrend zugleich. Wir sehen einen nächtlichen Verkehrsunfall auf einem amerikanischen Highway. Es gab Tote. Senga, die ihre Tochter vom geschiedenen Mann abholt, fährt an dem Unfallort vorbei. Die Fahrt durch die Nacht dauert an. Irgendwann verschwindet Sengas Tochter, und die Mutter begibt sich auf die Suche nach ihr...

Was nun passiert, ist leider allzu häufig. Der Film scheint sein Primärziel aus den Augen zu verlieren. So gut die ersten 45 Minuten auch sind, so lausig ist die zweite Hälfte. Die ganze Spannung und die hervorragende Stimmung, die aufgebaut wurde, wird völlig kaputt gemacht. Der Zuschauer kann an dieser Stelle nur staunen, was ihm da für eine Story aufgetischt wird. Aus einem handfesten Thriller wird, ja was – ein Horrorfilm? Da scheint dem Drehbuchautor wohl das Benzin mit hoher Oktanzahl ausgegangen zu sein.

Kopfschütteln ist nun angesagt. Zum Glück findet das Elend ein rasches Ende, denn der Film ist ohne Abspann kaum 1 Stunde 20 lang. Schade, kann man da nur sagen. Alle Chancen vertan. Und das bei dem guten Anfang! Man entscheidet bekanntlich in der Regel in den ersten fünf Minuten, ob einem ein Film gefällt oder nicht. Umso größer ist wohl die Enttäuschung, wenn man feststellen muss, dass einem ein Film nur bis zur Hälfte gefällt und Regisseur und Drehbuchautor dann anfangen, einen für dumm zu verkaufen und beginnen, dem geneigten Zuseher die Zeit zu stehlen.