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Kurzinhalt:
Mary ist ziemlich unglücklich, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in ein Internat abgeschoben wird. Sie wird in ein entlegenes Zimmer zu Pauline und Victoria gesteckt. Ziemlich schnell bekommt sie mit, dass die Beziehung zwischen den beiden Mädchen nicht nur rein freundschaftlicher, sondern auch sexuell leidenschaftlicher Natur ist. Mary ist verschwiegen, doch als die beiden Liebenden von anderen Mädchen überrascht werden, bricht Victoria die Beziehung abrupt ab und wendet sich demonstrativ einem Jungen zu. Pauline ist verzweifelt und lässt nichts unversucht, um Victoria zurück zu gewinnen. Mary ist an ihrer Seite, kann aber auch nicht verhindern, dass Pauline sich immer tiefer verstrickt ...
Hintergrundinfos:
Drama, Tragödie, Love Story, Jugendgeschichte, „Lost and Delirious“ hat von allem etwas. Die in Kanada lebende Regisseurin Léa Pool (die 1986 mit „Anne Trister“ erstmals international auftrat) hat den Film sehr gefühl- und stimmungsvoll inszeniert und sich wieder einmal mit lesbischen Beziehungen und der gesellschaftlichen Reaktion darauf beschäftigt. Auffallend ist bei dieser Geschichte nur, dass die ansonsten eher klassisch strenge Internatsleitung so gar keine Ressentiments vor der lesbischen Liebesbeziehung hat, während die anderen Schülerinnen und Eltern aus Unverständnis und Ablehnung keinen Hehl machen. Von der Geschichte, der unspektakulären Erzählweise und der intellektuellen Auseinandersetzung unter den Mädchen (mit Shakespeare-Monologen) trifft dieser Film kaum den Geschmack des breiten Publikums, kann aber anspruchsvolle Zuschauer/innen sicherlich interessieren.
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