Lost and Delirious / Kanada 2001

 

 

Regie: Lea Pool

Buch: Judith Thompson

 

 

Darsteller:

 

 

Piper Perabo

Pauline 'Paulie' Oster

Jessica Paré

Victoria 'Tori' Moller

Mischa Barton

Mary 'Mouse' Bradford

Jackie Burroughs

Fay Vaughn

Mimi Kuzyk

Eleanor Bannet

Graham Greene

Joe Menzies

Emily VanCamp

Allison Moller

Amy Stewart

Cordelia

Caroline Dhavernas

Kara

Luke Kirby

Jake Hollander

Alan Fawcett

Bruce Moller

Peter Oldring

Phil

Grace Kung

Lauren

 

 

Genre:

Drama / Romanze

Laufzeit:

103 Minuten

Sprache:

-

Budget:

- US-Dollar

Drehzeit:

23. Mai 2000 - 08. Juli 2000

Drehort:

Lennoxville, Québec (Kanada)

Altersfreigabe:

Freigegeben ab 16 Jahren

Premiere:

21. Januar 2001 (Sundance Film Festival, USA)

Deutscher Release:

24. Oktober 2002 (DVD Premiere)

Firmen / Studios:

Cité-Amérique, Dummett Films, Lions Gate Films, Universal Pictures

Offizielle Webseite:

-

IMDb Webseite:

www.imdb.com/title/tt0245238/

DVD-Release:

9. Dezember 2003 (USA) / 24. Oktober 2002 (Deutschland)

 

Kurzinhalt:

Mary ist ziemlich unglücklich, als sie nach dem Tod ihrer Mutter in ein Internat abgeschoben wird. Sie wird in ein entlegenes Zimmer zu Pauline und Victoria gesteckt. Ziemlich schnell bekommt sie mit, dass die Beziehung zwischen den beiden Mädchen nicht nur rein freundschaftlicher, sondern auch sexuell leidenschaftlicher Natur ist. Mary ist verschwiegen, doch als die beiden Liebenden von anderen Mädchen überrascht werden, bricht Victoria die Beziehung abrupt ab und wendet sich demonstrativ einem Jungen zu. Pauline ist verzweifelt und lässt nichts unversucht, um Victoria zurück zu gewinnen. Mary ist an ihrer Seite, kann aber auch nicht verhindern, dass Pauline sich immer tiefer verstrickt ...

Hintergrundinfos:

Drama, Tragödie, Love Story, Jugendgeschichte, „Lost and Delirious“ hat von allem etwas. Die in Kanada lebende Regisseurin Léa Pool (die 1986 mit „Anne Trister“ erstmals international auftrat) hat den Film sehr gefühl- und stimmungsvoll inszeniert und sich wieder einmal mit lesbischen Beziehungen und der gesellschaftlichen Reaktion darauf beschäftigt. Auffallend ist bei dieser Geschichte nur, dass die ansonsten eher klassisch strenge Internatsleitung so gar keine Ressentiments vor der lesbischen Liebesbeziehung hat, während die anderen Schülerinnen und Eltern aus Unverständnis und Ablehnung keinen Hehl machen. Von der Geschichte, der unspektakulären Erzählweise und der intellektuellen Auseinandersetzung unter den Mädchen (mit Shakespeare-Monologen) trifft dieser Film kaum den Geschmack des breiten Publikums, kann aber anspruchsvolle Zuschauer/innen sicherlich interessieren.